Katzenzusammenführung – So gelingt es

Katzenzusammenführung

Katzenzusammenführung: Gleich und gleich gesellt sich gern.

Von Natur aus sind die süßen Fellnasen keine wirklichen Einzelgänger. Noch dazu lieben sie es draußen in der Natur rumzustreunen und die Gegend unsicher zu machen. Und gerade deshalb sollten Sie reine Wohnungskatzen nicht unbedingt einzeln halten.

Doch wie gewöhnt man Katzen aneinander?
Was muss man berücksichtigen, wenn man zwei Katzen halten möchte?

Buchtipp

* Preis wurde zuletzt am 18. November 2017 um 9:04 Uhr aktualisiert.

* Preis wurde zuletzt am 18. November 2017 um 11:46 Uhr aktualisiert.

* Preis wurde zuletzt am 18. November 2017 um 13:02 Uhr aktualisiert.

* Preis wurde zuletzt am 18. November 2017 um 12:43 Uhr aktualisiert.

Zwei Katzen aneinander gewöhnen – Drei wichtige Grundregeln!


1. Regel bei der Katzenzusammenführung: Der Charakter – auf das Wesen kommt es an

Achten Sie bei einer bevorstehenden Katzenzusammenführung auf den Charakter der beiden Artgenossen. Wenn dieser sich ähnelt, klappt es meist besser.

Natürlich darf man auch nicht außer Acht lassen, dass es bei der Zusammenführung von Katzen mit sehr dominantem Charakter zu Problemen kommen kann. Schließlich beansprucht jede Mieze ihr eigenes Revier und dauernde Rangordnungskämpfe sind hier an der Tagesordnung.

Im Gegenteil dazu ist die Katzenzusammenführung von zwei schüchternen Stubentigern auch nicht die beste Wahl. Überlegen Sie mal, wie die beiden sich aus dem Weg gehen würden. Die eine Mieze kommt nicht unter dem Sofa hervor, die andere vertreibt sich ihre Zeit einsam und alleine auf der Fensterbank. Nein, das wird schwierig werden.

Aus diesem Grund können wir Ihnen nur empfehlen eine Zweitkatze zu suchen, die schon andere Fellnasen kennt und ein ausgeglichenes Sozialverhalten hat. Vor allem Katzen vom Bauernhof oder dem Tierheim sind hier eine gute Wahl. Solch eine Mieze wird sich schnell an Ihre Erstkatze gewöhnen. Sie werden zusammen spielen und die Kratzbäume unsicher machen. Einer erfolgreichen Katzenzusammenführung steht damit nichts mehr im Weg!


2. Regel bei der Katzenzusammenführung: Das Geschlecht – Katze oder Kater?

Wenn Sie zwei Katzen zusammenführen, sollten Sie sich unbedingt die Frage des Geschlechts stellen. Eine weitverbreitete Theorie ist die, dass man einen Kater zur Katze und umgekehrt gesellen soll. Schließlich könnten sich zwei Kater ständig in die Haare bekommen und zwei Katzen andauernd Zickenkriege führen. Doch dem ist nicht so!

Inzwischen ist man sich sicher, dass gleichgeschlechtliche Samtpfoten besser zueinander passen. Hier sind zahlreiche Verhaltensmuster und vor allem das Spielverhalte ähnlich. Zwei Katzen spielen lieber fangen und verstecken, während Kater ihre Muskeln spielen lassen und gerne miteinander raufen.

Bei einer Katzenzusammenführung eines dominanten Katers und einer entspannten Katze kann diese durch das grobe Spielverhalten ihres Artgenossen also schnell gestresst sein. Anders als bei zwei Katern. Die beiden werden ihr abgestecktes Revier gemeinsam verteidigen und am Katzenkratzbaum im Team ihrer Krallenpflege nachkommen.

Eine oder zwei Katzen? Noch ein wichtiger Punkt dazu: Achten Sie darauf, ob die Samtpfoten kastriert sind. Unkastrierte Kater und Katzen legen ein wesentlich dominanteres Verhalten als kastrierte Stubentiger an den Tag. Vor allem bei Freigängern müssen sie das bedenken. Unerwünschter Nachwuchs ist hier keinesfalls ausgeschlossen.


3. Regel bei der Katzenzusammenführung: Das Alter – jung oder alt?

Katzen zusammenführen

Katzenzusammenführung bei jung und alt.

Grundsätzlich gilt, dass Katzen im gleichen Alter besser zueinander passen. Sie haben schließlich dasselbe Interessenbild und werden schneller zueinander finden als eine junge Mieze und ein greiser Kater. Letzterer ist ruhiger und hat schon eine Menge Lebenserfahrung, während das Kitten viel spielen will und aufgedreht ist. Für den Kater bedeutet das viel Stress, sodass er sich zurückziehen und mit Furcht reagieren wird. Auf den Welpenschutz können Sie sich nicht verlassen.

Eine kleine Mieze will auf dem Katzenbaum rumhüpfen, sich andauernd hinter der nächsten Tür verstecken, kurzum: Spielen, spielen und nochmals spielen! Seien Sie also vernünftig, wenn Sie zwei Katzen halten möchten und entscheiden Sie sich für eine gleichaltrige Samtpfote.

Wie Sie eine Katzenzusammenführung in den Griff bekommst – die optimale Vorbereitung!

Wie gewöhnt man Katzen aneinanderStellen Sie dem Neuling wenigstens zu Beginn sein eigenes Katzenzimmer zur Verfügung. Dazu gehören natürlich auch das eigene Katzenbett, Futterplatz sowie eine Katzentoilette und ausreichend Katzenspielzeug.

Zur Sicherheit sollten Erstkatze und Neuankömmling zumindest die ersten Nächte getrennt voneinander zur Ruhe kommen. Ein guter Tipp ist auch per Duftstoff die Miezen aneinander zu gewöhnen. Dazu einfach die Kuscheldecken oder Spielzeuge der beiden austauschen, womit jeder Stubentiger eine erste Geruchsprobe der anderen bekommt. Natürlich ist bei einer Katzenzusammenführung auch Liebe auf den ersten Blick nicht ausgeschlossen. Falls nicht, können Sie dem aber somit etwas auf die Sprünge helfen.

Die eigentliche Katzenzusammenführung– Darauf kommt es an

Selbstverständlich braucht die Katze mit Heimrecht jetzt mehr Zuwendung von ihrem Besitzer. Schließlich steht nun ein Fremdling vor ihr, was natürlich mit Neid verbunden ist. Geben Sie ihrer Erstkatze deshalb stets zuerst Futter und ihre gewohnten Streicheleinheiten.

Zwei Katzen aneinander gewöhnenDie erste Katzenzusammenführung kann beispielsweise durch eine Scheibe oder ein Gitter erfolgen. Hier kommt es nicht zum direkten Kontakt der zwei Katzen und beide können sich miteinander vertraut machen. Falls beide minutenlang fauchen und heftige Aggressionen zeigen, hilft nur das vorzeitige Trennen der Stubentiger. Versuchen Sie es später erneut.

Stellen Sie bei der Katzenzusammenführung das Katzenbett mit dem Neuankömmling an die Wand eines großen Raumes, sodass sich beide auch problemlos aus dem Weg gehen können. Und greifen Sie keinesfalls ein, wenn es nicht zu blutigen Revierkämpfen kommt. Schließlich müssen die beiden Fellnasen die neue Rangordnung unter sich selbst ausmachen.

Im optimalen Fall werden die beiden Fellnasen sehr schnell Freunde und gemeinsam den Katzenbaum unsicher machen.

Zusammenführung von Katzen – Fazit

Zusammenführung von Katzen Bewahren Sie als Halter auf jeden Fall Ruhe und Geduld, auch wenn solch eine Katzenzusammenführung mehrere Tage dauern kann. Auch Missgeschicke sind bei solch einer Katzenzusammenführung keineswegs ausgeschlossen.

Vielleicht traut sich die neue Mieze zu Beginn nicht aufs Katzenklo und verrichtet ihr Geschäft woanders. Oder der Alteingesessene setzt aus Protest einen Haufen vor die Wohnzimmertür.

Es kann auch sein, dass sich nach der Zusammenführung von zwei Katzen eine der beiden nicht mehr ans Futter traut. In dem Fall hilft Einzelfütterung oder das gelegentliche Verteilen von Leckerlies.

Was bei einer Zusammenführung von Katzen immer zieht sind Spiele. Das bricht das Eis und angestauter Stress wird in Sekundenschnelle abgebaut. So finden die beiden Katzen schneller zueinander.

Und falls es bei der Katzenzusammenführung mit zwei Miezen nicht klappt, sorgen Sie für ein Dreiergespann. Mit dieser Konstellation haben schon viele Katzenhalter eine gute Erfahrung gemacht!


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