Katzenerziehung – Katze erziehen, aber richtig

Katzenerziehung

Katzenerziehung – Katze erziehen, aber richtig

Viele Katzenbesitzer kennen es: der liebe Vierbeiner möchte etwas spielen und sucht sich als „Opfer“ das eigene Herrchen oder Frauchen aus. Dann wird wild nach allem Greifbaren gesucht und gejagt. Meist müssen die Arme und Hände der Besitzer herhalten. Darauf scheinen viele Felltiger ganz scharf zu sein. Bei Jungkatzen ist dies meist nicht wirklich schmerzhaft, allerdings steigt der Schmerzpegel, umso älter die Katze ist, was sich auch deutlich an den Kratz- und Bissspuren am Arm erkennen lässt.

Katzenerziehung frühzeitig beginnen

Allerdings sollte man dem Tier auch beibringen, wann Schluss ist. Die Katzenerziehung sollte bereits in jungen Jahren beginnen, dann sind die Kitten eher noch lernfähig und gewillt zu gehorchen.

Aber wie sollten Sie vorgehen, wenn der wild gewordene Tiger wieder auf Ihre Arme oder Beine zu stürmt? Nun, bei der Katzenerziehung gibt es einige Dinge die Sie nutzen können.

Dabei stellt die eigene Stimme meist die wirkungsvollste Methode dar, um dem Tier Einhalt zu gebieten. Erheben Sie Ihre Stimme und sagen Sie laut „NEIN!“, dabei tippen Sie sanft auf die Pfote des Tieres. Wiederholen Sie dies öfters. Von Mal zu Mal wird der Vierbeiner lernfähiger und versteht Ihre Botschaft der Katzenerziehung.

Katze erziehen mit der eigenen Katzensprache

Sollten Sie mit der ersten Methode bei der Katzenerziehung nicht weiterkommen, nehmen Sie das Fachjargon des Tieres an und imitieren Sie ein lautes Katzenzischen. Mit einem lauten „PSCH PSCH“ kann man jede Katze zur Vernunft bringen. Natürlich werden sich die Kratz- und Beißattacken damit nicht sofort einstellen. Aber nach und nach zeigt diese Katzenerziehung Wirkung.

Ein Kratzbaum für die Katzenerziehung

Manchmal kann es auch einfach sein, dass das Tier unausgelastet ist und sich an Ihnen „abreagieren“ muss. Kein schöner Zustand, zudem fühlt sich, in diesem Fall, das Tier unterfordert und missachtet.

Besonders Wohnungskatzen benötigen genügend Abwechslung und sinnvolle Beschäftigung. Dies können spezielle Katzenspielzeuge erfüllen. Natürlich sollte dem Tier auch ein Rückzugsort und eine Kratzmöglichkeit zur Krallenpflege geboten werden.

Daher sollten Sie dem Tier einen Kratzbaum zur Verfügung stellen. Auch Kratztonnen eignen sich gut und sind besonders in kleineren Wohnungen die ideale Lösung für beide Seiten. Dennoch: weder Kratzbaum, noch diverses Katzenspielzeug ersetzt die Zuneigung des Herrchens, bzw. des Frauchens.

„Ich liebe dich“

Anders als das Kratzen beim Spielen verhält es sich mit dem Liebesbiss. Mit diesem sanften „Kuss“ in Form eines leichten Knabbern signalisiert die Katze, in Katzensprache, ihre Zuneigung. Dies tut auch nicht weh, sondern ist eher eine kitzlige Angelegenheit.

Übrigens: ein noch größerer Liebesbeweis ist es, wenn die Katze Ihnen den freien Nacken anbietet. Da Katzen selbst mit einem Nackenbiss ihre Beute erlegen, signalisiert das Tier mit der Haltung absolute Zuneigung gegenüber Ihrem Besitzer.

In beiden Fällen, dem Liebeskuss und dem Zurschaustellung des Nackens, sollten Sie Ihren Vierbeiner ganz einfach weiter streicheln und so ebenso Ihre Zuneigung gegenüber dem Tier zeigen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit der Katzenerziehung.

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Kratzbaum


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