Der Katzenbaum als Beobachtungsposten

Katzenbaum

Der Katzenbaum als Beobachtungsposten

Ein Katzenbaum ist eine tolle Sache. Nicht nur für den Vierbeiner, sondern auch für Ihre Möbel. Denn der Katzenbaum dient auch als Kratzbaum. Hier schärft und pflegt der Stubentiger seine Krallen und befreit sich von übrigen Krallenhülsen. Wo also sonst das heimische Sofa oder die Tapete herhalten müsste, nimmt der Katzenbaum eine wichtige Funktion ein.

Übrigens: wenn Ihre Katze an der Tapete kratzt, hilft auch lautes Schreien nicht. Im Gegenteil, dies verstärkt das Kratzen nur, da das Tier Ihre Aufmerksamkeit erhält, angespornt wird und daher munter weitermacht.

Da Kratzen lässt sich zudem nicht verbieten, da dies eine instinktive Handlung ist. Wie bereits erwähnt dient dies der Krallenpflege. Hier erfahren Sie übrigens warum Ihre Katze an der Tapete kratzt und was Sie dagegen tun können: Hier klicken!

Der Katzenbaum dient nicht nur der Krallenpflege…

…denn ein Katzenbaum bietet so viel mehr! Neben dem Kratzstamm – der übrigens mit robustem Sisal umwickelt wird – halten die meisten Katzenbäume viele Spiel- und Versteckmöglichkeiten bereit.

So kann der haarige Vierbeiner sich im Katzenbaum verstecken und in seiner eigenen Höhle ein Nickerchen halten, ohne den Trubel „da draußen“. Zudem können die Samptpfoten in einer Hängematte einfach mal die Seele baumeln lassen. Denn das bietet so mancher Katzenbaum auch: eine gemütliche Hängematte für den Seelenfrieden der lieben Katze. Herrlich!

Und das ist noch nicht alles was ein Katzenbaum so mitbringt. Neben Höhlen, Leitern, Spielseilen und Kratzmöglichkeiten, sind die Liegeflächen äußerst beliebt. Hier kann sich das Tier schön ausstrecken, sich dehnen, putzen und das Geschehen weiter unten beobachten.

Denn dies ist eine der Lieblingsbeschäftigungen der Tiere. Lauschen, beobachten, entdecken und wenn sich´s lohnt: jagen. So geht manch ein Fernsehabend nicht ohne die Katze auf dem Katzenbaum zu Ende. Kaum haben sich alle im Wohnzimmer versammelt, gesellt sich auch der Stubentiger auf seinem Katzenbaum dazu.

Und wenn´s mal zu laut wird, dann verkrümelt sich der Wohnzimmertiger eben in seine kuschelige Höhle, macht die Augen und Ohren zu und ist für die nächsten paar Stunden wie vom Erdboden verschluckt.

Ein Katzenbaum für scheue Vierbeiner

Besonders etwas „schüchterne“ Tiere wissen um den Vorzug einer sicheren Beobachtungsplattform. Denn wenn Fremde mal in der eigenen Wohnung sind, müssen sich viele Katzen erst mal an den „Neuen“ gewöhnen“. Nicht jede Katze ist ohne Scheu und beschnuppert den neuen Gast sofort. Aber natürlich sind Katzen von Natur aus sehr neugierig und werden das Geschehen beobachten.

Hier kommt wieder der Katzenbaum mit seiner erhöhten Liegefläche ins Spiel. Dort oben, auf dem Katzenbaum, fühlt sich das Tier sicher und kann die Besucher erst mal aus sicherer Entfernung prüfen: „Ist er nett?“ „Hat er was zu fressen dabei?“ „Und wenn ja, ist da was für mich dabei…?“

Meist können es selbst die schüchternsten Katzen dann nicht lassen und sie begeben sich hinab von Ihrem Katzenbaum und begrüßen den Gast mit wohligem Schnurren.

Sie sehen, aus Katzensicht bietet ein Katzenbaum so viel mehr, als nur eine einfache Kratzalternative zum Sofa. Ein Katzenbaum dient als Versteck, als Schlafplatz und, ganz klar, als Beobachtungsposten mit bester Aussicht.

Katzenbaum – Der Standort

Da die Tiere eben sehr gerne beobachten, sollte der Katzenbaum auch nicht in der hintersten Flurecke aufgebaut werden. Viel besser ist es, den Katzenbaum im Wohnzimmer zu platzieren. Denn hier spielt das Leben, hier gibt es etwas zu sehen.

Noch etwas: falls Sie dennoch keinen Katzenbaum aufstellen möchten, beispielsweise aus Platzgründen, dann eignet sich eine Kratztonne für Sie. Denn Kratztonnen sind platzsparend, robust und bieten auch viele Versteck- und Kratzmöglichkeiten.

Falls Sie noch mehr rund ums Thema Katzenbaum und Co. wissen möchten, sollten Sie in unseren Ratgeber klicken. Hier erfahren Sie viel Wissenswertes rund ums Thema: Hier klicken!

 

Foto: © bmf-foto.de – Fotolia.com


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