Fellpflege bei Katzen

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Gleich vorweg: Bei den allermeisten Katzenrassen ist eine Fellpflege durch den Menschen nicht unbedingt notwendig. Vor allem Kurzhaarkatzen und reine Wohnungskatzen können sich sehr gut alleine darum kümmern.

Anders ist das bei Katzenrassen mit langen Haaren und Freigängern, die sich gerne Kletten einfangen und auch öfters verfilzte Stellen im Fell haben können.
Trotzdem kann es generell Vorteile haben, wenn man seine Katze regelmäßig bürstet:

Warum eine aktive Fellpflege bei Katzen von Vorteil ist

Das Bürsten kann die Bindung zwischen Mensch und Katze stärken. Am besten ist es, wenn man die Katze mit einer weichen Bürste behandelt, wenn sie gerade in Schmuselaune ist.

Weniger Katzenhaare in der Wohnung und auf der Kleidung

Der größte Vorteil, wenn man seine Katze regelmäßig bürstet ist vor allem für den Menschen von Nutzen.
Beim Kämmen oder Bürsten werden lose Haare aus dem Fell der Katze gelöst und in der Bürste gesammelt. Der Vorteil: Die Haare, die man beim Bürsten sammelt, findet man nicht auf der eigenen Kleidung oder in der Wohnung vor. Je öfter man eine Katze bürstet, desto weniger hat man mit dem Entfernen von Katzenhaaren zu kämpfen.
Und das ist natürlich eine feine Sache, vor allem zur Zeit des Fellwechsels, der zwei mal pro Jahr stattfindet, kommt man ansonsten kaum mit dem Staubsaugen hinterher.

Tipp: Katzenhaare entfernen Sie besonders effektiv mit einem Tierhaarstaubsauger. Hier haben wir bereits den Dyson DC52 Animal Turbine vorgestellt.

Fellpflege für ein hübscheres Katzenfell

Durch das regelmäßige Bürsten wird das Katzenfell auch hübscher anzusehen sein: Glänzend, ohne lose Haare. Durch eine gute Ernährung mit hochwertigem Nassfutter sowie Futterzusätzen wie Lachspaste oder gar eine spezielle Fellpflege-Paste kann das Aussehen des Fells noch weiter optimiert werden.

Auch für die Katze ist das Bürsten von Vorteil

Aber natürlich ist das Bürsten auch für die Katze selbst von Vorteil:
In freier Wildbahn streifen Katzen lose Haare an Pflanzen, Bäumen und anderen Gegenständen ab – das ist in der Wohnung nicht so gut möglich. Das hat zur Folge, dass Wohnungskatzen mehr Haare beim Putzen des Fells mit der Zunge aufnehmen.
Mehr verschluckte Haare bedeutet: Die Katze wird sich öfters mal übergeben müssen, um die Haarbüschel wieder loszuwerden.
Schlimmer noch: Wenn eine Katze viele Haare schluckt und sich nicht übergeben kann (zum Beispiel weil sie kein Katzengras zur Verfügung hat), können die Haare im schlimmsten Fall zu einem Magen- oder Darmverschluss führen.

Eine Katze ans Bürsten gewöhnen

Nicht jede Katze mag es, gebürstet zu werden. Mit der richtigen Herangehensweise kann es aber trotzdem klappen:
Man sollte nicht einfach mit dem Bürsten loslegen. Hat man eine neue Bürste gekauft, sollte man sie erst einmal ein paar Tage offen im Raum rumliegen lassen, damit die Katze sich an diesen neuen Gegenstand gewöhnen kann.
Dann ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt abzupassen: Optimal ist es, wenn die Katze von selbst zum Schmusen kommt. Jetzt kann man vorsichtig versuchen, ob man sie bürsten kann. Dabei sollte man zuerst an weniger empfindlichen Stellen anfangen, also eher der Rücken und die Seiten und nicht der Bauch oder die Brust.
Wenn man regelmäßig das Bürsten „übt“, wird die Katze es mit der Zeit akzeptieren und vielleicht sogar genießen lernen.
Übrigens kann es auch an der Bürste liegen, wenn die Katze es sich nicht gefallen lässt. In dem Fall sollte man eine andere Art Bürste ausprobieren. Viele Katzenhalter haben gute Erfahrungen mit weichen Metall- oder Plastikbürsten mit an den Spitzen abgerundeten Borsten gemacht.


Übrigens: Nicht für alle Menschen ist die Fellpflege des Stubentigers so einfach. Einige Personen leiden an einer Katzenhaarallergie. Aber was genau ist das? Und was hilft in diesem Fall?
Das können Sie hier nachlesen: Katzen für Allergiker.

Weitere Tipps rund umd das Thema Katzenpflege und Kratzbäume finden Sie ins unserem Ratgeber: Hier klicken!

 

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